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Digital Leadership – wie Führungskräfte die VUKA-Welt meistern können

In der digitalen Transformation ist es für Führungskräfte wichtig, eine digitale Kultur im Team zu schaffen, die richtige digitale Kommunikation zu nutzen und Konflikte fair zu lösen. Es braucht Offenheit, partnerschaftliches Vorgehen und proaktives Handeln. Es ist nicht alles komplett neu, aber Anpassungen sind nötig. Mehr dazu unter www.trainers-excellence.de/redner/arndt-schmidtmayer.html.

Digital Leadership – wie Führungskräfte die VUKA-Welt meistern können

Welche Spielregeln sind in der Digitalen Transformation wichtig - Digital Leadership

Der erfolgreiche Umgang in der zum größten Teil mit Skepsis gesehenen digitalen Arbeit 4.0 und VUKA-Welt (volatil, ungewiss, komplex & ambivalent) fordert der modernen Führungskraft nicht nur viele innovative Methoden ab (wie Design Thinking oder Scrum Meetings). Drei wichtige Aspekte zeichnen digital leadershipaus:

1. Schaffen Sie in Ihrem Team eine „Digitale Kultur“

Wie Thomas Sattelberger bemerkt, muss in der aktuellen Zeit in der deutschen Wissensgesellschaft von dirigistischer Führung und Präsenzkultur Abschied genommen werden – und das nicht nur für die Mitarbeiter der Generation Y und Z. Gefordert sind in einer virtuellen Welt zur Sicherstellung der notwendigen Agilität insbesondere gegenseitige Offenheit & Vertrauen, partnerschaftliches Vorgehen, positive Fehlerbereitschaft sowie ständige Veränderungsbereitschaft. Sicherlich kein leichter Schritt des Loslassens alter Vorgehensweisen – sowohl für angestammte Führungskräfte als auch für langjährige Mitarbeiter, die eine andere Kultur gewohnt sind. Dazu eignet sich in vielen Fällen eine professionelle Begleitung in der Analyse der derzeitigen Ist-Kultur, der Definition der Soll-Kultur sowie deren Umsetzung. Konkret lässt sich eine „digitale Kultur“ u.a. in einem offeneren und partnerschaftlichen Miteinander auf allen Ebenen, einer höheren Flexibilität sowie der Souveränität von Arbeitszeit und –platz erkennen.

2. Nutzen Sie die „Digitale Kommunikation“ richtig

E-Mail, WhatsApp, Messenger, Blog, Chat & Co. verführen leicht dazu, Informationen schnell (und am besten mit gaaanz vielen Personen in cc) einseitig abzuladen ohne synchronen Austausch. Effektiver gestaltet sich ein miteinander KOrRESPONDieren, d.h. im Dialog miteinander Dinge live zu besprechen und dabei auch auf die non-verbalen Signale zu achten. Neulich erst bestätigte ein Teilnehmer, dass in seinen E-Mails von Kollegen sowohl die Grußformel als auch die Verabschiedung (sei es nur ein „VG“) immer häufiger „eingespart“ werden. Was folgte war ein menschelndes „Wie Du mir, so ich Dir“ und so wurde die Kommunikation immer härter und der Konflikt war vorprogrammiert - damit war die vermeintliche „Mini- Einsparung“ der schnelleren Kommunikation nicht gerechtfertigt… Konkret soll die Stufenhierarchie der Kommunikation genutzt werden: Email, Chat & Co. zum fachlichen Informationsaustausch und telefonische bzw. persönliche Interaktion bei wichtigen v.a. emotionaleren Themen.

3. Bei „Digitale Konfliktlösung“ faire Lösungen finden (lassen)

In einer virtuellen, entpersonalisierten Umgebung entstehen immer größere, zwischenmenschliche Konflikte. Und warum? Zwei Hauptgründe sind die immer größeren räumlichen Distanzen zwischen den einzelnen Personen und das in der Alltagshektik runterpriorisierte Erkennen und zu späte Behandeln von schwelenden Problemen. Die dann schwerwiegenderen Differenzen müssen im WIN-WIN-WIN Sinn fair gelöst oder zumindest gelindert werden, d.h. mit persönlicher und zeitlicher Wertschätzung für alle beteiligten Parteien. Zur erfolgreichen, dialogorientierten, vierstufigen Methodik siehe dazu auch Artikel „Konfliktlösung ohne Boxhandschuhe“ Konkret bedeutet dies, ein besonderes Augenmerk für aufkeimende Differenzen zu haben, diese proaktiv und lösungsorientiert frühzeitig zu beachten, damit nicht zu viele der vermehrt vorkommenden „Feuerwehreinsätze“ entstehen. Zusammenfassend gilt zu beachten, dass nicht alles komplett anders oder neu sein muss im digital leadership. Es gibt bereits viele Führungskräfte, die als Quiet bzw. Servant Leader schon offen & partnerschaftlich ihre Mitarbeiter richtig fordern sowie fördern und die virtuelle Medien und innovative Methodiken richtig nutzen. 

 

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