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Ein Mensch braucht positive Gefühle - Dr. Walter Kromm

Positive Gefühle sind entscheidend, um Menschen für eine Sache zu gewinnen. Gesunde Unternehmen benötigen gesunde Mitarbeiter, die sich engagieren. Zukünftige Krankheitsbilder ändern sich, aber die jüngere Generation zeigt mehr Selbstkompetenz. Ein gesundes Unternehmen fördert Zusammenarbeit und Wissensaustausch. Das Karlsruher Wissensforum bietet die Möglichkeit, den eigenen Horizont zu erweitern. Dr. Walter Kromm betont die Bedeutung positiver Gefühle für das Wohlbefinden.

Ein Mensch braucht positive Gefühle - Dr. Walter Kromm

Was ist Ihrer Meinung nach der beste Grund, einen Menschen für die eigene Sache zu gewinnen?

Zum Wohlbefinden eines Menschen gehören positive Gefühle. Wer andere für etwas gewinnen will, muss ihnen gute Gründe bieten.

  • Das Wissen um Akzeptanz, Respekt und Anerkennung erzeugt positive Gefühle.
  • Wenn man anderen auf Augenhöhe begegnet, gibt man ihnen Ansehen.
  • Wenn man sie wahrnimmt, gibt man ihnen Bedeutung.

Das sind die guten Gründe, die Menschen brauchen, wenn man ihr Engagement für eine Sache gewinnen will. Über positive Gefühle entsteht Verbundenheit. Wenn man sich mit etwas verbunden fühlt, möchte man das auch erhalten. Man sieht einen Sinn darin, sich anzustrengen. Welcher Zusammenhang besteht zwischen Gesundheit und Betriebsergebnis? Ein Unternehmen sollte zunächst einmal gesund sein in Bezug auf seine Stärke am Markt. Ein Unternehmen ist keine Kurklinik. Um auf Dauer gesund am Markt sein zu können, braucht man gesunde Mitarbeiter, die Lust haben sich mit ihren Begabungen für die gemeinsame Sache einzusetzen. In einer Zeit in der sich die Welt immer schneller verändert und das Wissen sich in immer kürzerer Zeit verdoppelt sind kreative Prozesse immer wichtiger für die Unternehmen. Dazu müssen die Menschen bereit sein, sich mit ihrem Wissen zu vernetzten. In früheren Studien konnte der Zusammenhang zwischen der Art und Weise des Umgangs miteinander und dem Betriebsergebnis deutlich aufgezeigt werden. Soft issues – hard benefits! Wie ist Ihre Zukunftsprognose bezüglich Krankheiten wie Depressionen, Angststörungen und Burn-out-Syndromen? Ich denke nicht, dass wir das von Depressionen und Angststörungen bedrohte Volk sind. Aber, die Tendenz ist schon die, dass es neue Krankheitsbilder gibt. Früher als der Muskel das Organ wa,r mit dem die meisten Menschen ihr Geld verdient haben, gab es andere Krankheiten als in einer Zeit, in der die meisten Menschen ihr Geld mit dem Kopf verdienen. Ich denke, die jungen Leute von heute sind anders als die Menschen meiner Generation. Diejenigen junge Leute, die ich in meinem Umfeld erlebe, sind zwar auch zielstrebig und wollen auch etwas werden. Sie haben aber auch gelernt, Pausen zu machen und sich zu erholen. Sie sind sozusagen etwas kompetenter in eigener Sache. Sie rennen nicht pausenlos der Anerkennung hinterher, wie das bei vielen Menschen meiner Generation oft der Fall war. Das stimmt mich zuversichtlich. Welche Vorteile hat ein gesundes Unternehmen im Gegensatz zu einem normalen? Wenn sich Mitarbeiter und Führungskräfte gegenseitig Kraft geben, anstatt sich ständig Kraft zu rauben und wenn sie ihr Wissen vernetzten, dann kann man auch gesundheitsförderlich - zum Vorteil aller - gemeinsam wachsen. Das ist das höchste Gut – für alle! Warum würden Sie Ihren Kunden empfehlen zum Karlsruher Wissensforum zu gehen? Weil es immer gut ist, seinen Blickwinkel zu erweitern. Genau das sollen die Vorträge ja machen. 

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