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Thesen zur Digitalisierung „Made in China“ Blog-Reihe - 3

China schützt Daten anders als der Westen, mit dem Data Security Law und dem neuen Zivilgesetzbuch. Persönliche Daten sind vor fremden Staaten geschützt, aber Firmen und der eigene Staat haben mehr Zugriff. Chinesen teilen ihre Daten leichter mit Firmen für Mehrwert.

Thesen zur Digitalisierung „Made in China“ Blog-Reihe - 3

5. China schütze Daten – nur anders als der Westen

„Häufig wird angenommen, China habe keinen Datenschutz. Das ist nicht richtig. China schützt Daten nur anders als der Westen. Während der Westen, z.B. mit der DSGVO in Europa persönliche Daten vor Firmen, dem Staat und fremden Staaten schützt, schützt das sogenannte Data Security Law von 2017 in China persönliche Daten vor fremden Staaten, aber nicht in demselben Maße vor Firmen oder dem eigenen Staat. Zum 01.01.2021 ist in China das erste Zivilgesetzbuch der Volksrepublik in Kraft getreten, das unter anderem einen Teil zu Persönlichkeitsrechten beinhaltet und ein neues Zeitalter für das chinesische Zivilrecht einläutet. Nun kann in China gegen den Missbrauch von personenbezogenen Daten geklagt werden. Dennoch bleibt die Möglichkeit für Firmen, mit dem Einverständnis ihrer KundInnen Daten zu analysieren, größer als die von europäischen Firmen unter der DSGVO. Und ChinesInnen sind zu einem viel höheren Maße bereit, ihre persönlichen Daten mit Firmen zu teilen, wenn sie dafür einen Mehrwert, z.B. einfachere Nutzung einer App oder eines Angebotes, zurückbekommen.“

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