Angst und negative Gefühle loslassen – 3 Techniken, die dir helfen können
Angst und negative Gefühle – wer kennt sie nicht? Emotionen, die einem erfolgreichen und erfüllten Leben oft im Weg stehen.
In diesem Artikel möchte ich dir drei Techniken vorstellen, die dir dabei helfen können, noch besser mit deiner Angst umzugehen.
1. Greif an
Angst ist eine Illusion. Das bedeutet, dass sie „nur“ in unserer Vorstellung existiert. Es ist die Bedeutung, die wir einer bestimmten Situation geben, die das negative Gefühl der Angst auslöst. Je mehr wir sie beachten und uns in sie hineinsteigern, desto größer wird sie.
Die beste Technik, die ich dir gegen deine Ängste empfehlen kann, ist deshalb:
Greife als Erster an.
Sei derjenige, der in die Offensive geht. Attackiere deine Angst und sage ihr, dass sie sich verziehen soll. Du bist die Chefin oder der Chef im Ring und bestimmst den Takt.
Stelle dir bewusst diese Fragen:
- Was genau macht mir Angst?
- Was steckt wirklich dahinter?
Wenn du genau weißt, was es ist, dann tue genau das, was dir Angst macht.
Mark Twain brachte es bereits vor vielen Jahren auf den Punkt:
„Mache das, wovor du am meisten Angst hast – und du verlierst sie.“
Genau so ist es. Der Weg aus der Angst führt immer über die Angst. Deshalb ist es so wichtig – und gleichzeitig so hilfreich –, sich genau den Herausforderungen zu stellen, die einem am meisten Respekt einflößen. Ich empfehle dir außerdem, dich mental auf diese Situation vorzubereiten. Erschaffe klare Bilder in deinem Kopf und stelle dir vor, wie du als Held oder Heldin deiner Angst mutig begegnest und sie besiegst.
Achte dabei unbedingt darauf, ein Gefühl von Mut zu erzeugen. Je häufiger du diese mentale Vorbereitung wiederholst, desto stärker programmierst du dein Erfolgsdenken.
Und wenn der Tag X gekommen ist, gibt es nur noch eines: Tu es einfach! Angreifen! Attacke!
Sage Ja zu mehr Glück und Lebensfreude.
2. So what?!
Wir Menschen sind manchmal wahre Weltmeister darin, uns in bestimmte Situationen hineinzusteigern. Genau dadurch verstärken wir unsere Ängste und Sorgen oft zusätzlich.
Deshalb frage dich einmal ganz bewusst:
- Was ist das absolut Schlimmste, was mir passieren könnte?
- Welche Bedeutung hat dieses Ereignis noch in zehn Jahren?
- Ist es wirklich eine Katastrophe oder mache ich gerade aus einer Mücke einen Dinosaurier?
Die meisten Menschen stellen dabei fest, dass vieles längst nicht so dramatisch ist, wie es zunächst erscheint.
Nur halb so wild?
So what!
Warum sollte ich mir darüber weiterhin Sorgen machen? Will ich mir das wirklich antun?
Ich empfehle dir, Situationen bewusst zu relativieren und ihnen eine neue Bedeutung zu geben. Je häufiger du das tust, desto mehr werden negative Gefühle an Kraft verlieren.
Im Gegenzug lohnt es sich, positive Gefühle bewusst zu stärken – allen voran die Liebe.
3. Liebe
Liebe heilt erstaunlich vieles und hilft besonders dabei, negative Gefühle abzubauen.
Eine kurze Übung:
Atme mindestens siebenmal tief ein und richte deine Aufmerksamkeit dabei auf dein Herz.
Konzentriere dich darauf, Liebe in deinem Herzen zu spüren.
Atme wieder aus und halte dieses Gefühl weiterhin bewusst aufrecht.
Wenn du diese Übung mehrfach wiederholst, aktivierst du eine ungeheure Kraft – vielleicht sogar die stärkste überhaupt: die Liebe. Klingt das für dich zu kitschig?
Das kann ich gut nachvollziehen.
Gib der Übung trotzdem eine Chance. Wenn du sie bewusst ausführst, wirst du einen spürbaren Unterschied in Körper und Geist wahrnehmen. Du wirst dich friedlicher, ruhiger und entspannter fühlen.
Und wo bleibt dann noch Platz für negative Gefühle?
Bonus-Tipp: Zeige deine Liebe
Wem kannst du heute deine Liebe einmal ganz bewusst zeigen?
Sage dieser Person, was sie dir bedeutet. Umarme sie und lass sie deine Wertschätzung spüren. Nicht nur ihr wird es dadurch besser gehen – sondern auch dir. Gibt es noch weitere Menschen in deinem Umfeld, denen du deine Liebe zeigen könntest? Dann mach einfach weiter.
Du wirst merken, wie sich dein Herz mit Liebe füllt und Ängste oder negative Gefühle immer kleiner werden. Mit etwas Übung können sie in manchen Situationen sogar ganz verschwinden. Ich wünsche dir dabei maximalen Erfolg.
Top-Tipp: Dankbarkeit statt Angst
Nimm dir einmal die Zeit und finde 50 bis 100 Gründe, für die du dankbar sein kannst.
Klingt nach viel Arbeit?
Merke dir:
Dankbarkeit und Angst vertragen sich kaum.
Wenn du Angst verspürst, erinnere dich an diese Übung. Spüre deine Dankbarkeit bewusst in deinem Herzen und beobachte, was mit deiner Angst geschieht.
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Alles Liebe
Dejan